Matratzen Test – Dörnröschen oder doch Erbse im Bett?

Hochwertige Matratzen kosten gut einige hundert Euro, sind aber für gesunden Schlaf als A und O des Lebens essentiell. Leider sind optimale Matratzen weit weniger selbstverständlich als es scheint.

Wer kennt das nicht: in der Nacht schlecht geschlafen, am Morgen mies gelaunt und auch wenn draußen die Sonne scheint und alle anderen Umstände positiv sind, will die Laune einfach nicht besser werden. Vernünftiger Schlaf ist wichtig wenn es um das körperliche und seelische Wohlbefinden geht und wer sich nachts nur hin und her wälzt oder vor Rückenschmerzen kaum liegenbleiben kann, dem fehlt nicht nur Erholung sondern auch eine der wichtigsten Lebensgrundlagen.

 

Aktuelle – Matratzen im Test

Finden sie die besten Matratzen statt nur die guten

Auf der eine Seite wollen wir gut schlafen, auf der anderen nicht hunderte von Euro ausgeben. Nicht nur Stiftung Warentest befasst sich ausgiebig mit dem Thema Matratzen-Test. Auf Matratzen Test gibt es alle wichtigen Informationen zur Problematik mit neuen Matratzen, Typen und Wechsel. Neben zahlreichen praxisnahen Test gibt es eine Übersicht über die besten Matratzen im Bereich Latex, Schaum und Feder, sowie klare Preis-Leistungs-Sieger damit die Suche nach einem erholsamen Schlaf ein Ende hat!

top Matratzen

Malie Bonell Federkernmatratze UNIVERSUM XXL H4

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Denn wie man sich bettet, so schläft man

Schlechter Schlaf, Rückenschmerzen und Müdigkeit am Tag sind in aller Regel Folge von einer falschen oder nicht optimal abgestimmten Matratze. Dabei ist es so wichtig dem Körper nachts Erholung zu gönnen um die Strapazen des Alltags zu verarbeiten. Neben Wasser und Nahrung ist Schlaf essentiell für das Leben – Zellwachstum, Reparaturarbeiten im Körper und das Auftanken mit neuer Energie können nämlich nur erfolgen, wenn der Organismus Zeit hat diesen Aufgaben nachzukommen ohne sich mit anderen Dingen zu befassen. Fehlt das nächtliche Standby sind oftmals verringerte Leistungsfähigkeit und fehlendes Wohlgefühl die Folge, die das Leben zunehmend aus dem Gleichgewicht geraten lassen.

Eine ungestörte Nachtruhe ist daher ebenso wichtig wie die optimale Schlafposition. Zu weich, zu hart, zu dick, zu dünn…passt die Liegefläche sich nicht individuell an kann keine gesunde Körperhaltung eingenommen werden. Wer sich am Morgen wie gerädert fühlt, kann fest davon ausgehen, dass seine Liegeposition zu wünschen übrig lässt. Nicht nur das psychische Wohlbefinden leidet, auch körperliche Auswirkungen könne die Folge sein. Spätestens wenn die Schmerzen anhalten, Bandscheibenprobleme Muskelverspannungen oder deutliche Druckstellen zur Tagesordnung gehören sollte dringend über einen Wechsel der Matratze nachgedacht werden.

Doch wie findet man sich im Dschungel der Matratzen zurecht und wer sagt, welche nun die richtige ist? Letztlich ist es das persönliche Empfinden, das über die ideale Bettmatratze und einen erholsamen Schlaf entscheidet.

Zu aller erst sollte der passende Härtegrad bestimmt werden. Als maßgebliches Kriterium zum Matratzen-Kauf gibt er Auskunft darüber, ob sich die Matratze eher hart oder weich liegen lässt. Dabei gibt es Empfehlungen, die nicht nur das Körpergewicht, sondern auch die bevorzugte Schlafposition beachten. Je nach Hersteller und Materialien kann der Härtegrad dabei sehr unterschiedlich ausfallen.

Als Richtlinie wird gern die folgende Empfehlung herangezogen:

weniger als 60 Kilogramm Körpergewicht: weiche Matratze mit Härtegrad 1

Gewicht zwischen 60 und 85 Kilogramm: mittelharte Matratze mit Härtegrad 2

mehr als 85 Kilogramm Körpergewicht: feste Matratze mit Härtegrad 3

 

Wichtig ist, dass der passende Härtegrad auch wichtig für die Langlebigkeit einer Matratze ist. Wird diese bei geringem Härtegrad mit einem hohen Gewicht belastet, ist ein Durchliegen vor Ablauf der Lebenszeit quasi vorprogrammiert.
Da es sich wie gesagt um Richtwerte handelt und die Härtegrade auch in Abhängigkeit der Fabrikate unterschiedlich ausfallen können, sollte beim Matratzenkauf nach einer Gewichtstabelle Ausschau gehalten werden. Auch ist das Probeliegen auf unterschiedlichen Matratzen empfehlenswert.

Entscheidend für guten Schlaf und die optimale Liegeposition sind auch Material und Aufbau der Bettmatratze, die je nach Matratzen-Art variieren:
Visco-Matratzen passen sich mit ihrem Kern aus Viscoschaum perfekt dem Körper an und reagieren direkt auf Druckentwicklung und Wärme, während sich Matratzen mit einem Kaltschaumkern nicht nur an den Körper sondern auch den Lattenrost anpassen. Eine Kaltschaummatratze verfügt meist über unterschiedliche Liegezonen und verschiedene Lagen und biete so beste Stützkraft für jede Körperpartie. Allergiker greifen gern auf Latexmatratzen zurück, weil diese sehr hygienisch sind, den Befall mit Milben und Bakterien minimieren und gleichzeitig über eine punktgenaue Druckverteilung verfügen. Altbekannt und immer noch beliebt sind Federkernmatratzen in ihren unterschiedlichen Ausführungen. Sie bieten neben guter Federung eine ausgezeichnete Stützkraft und sind zugleich atmungsaktiv.

Schlafkomfort pur – die Kaltschaummatratze

Besonders beliebt sind sogenannte Kaltschaummatratzen, die mit ihrer hervorragenden Anpassungsfähigkeit und der optimalen Punktelastizität überzeugen. Trotz veränderter Produktion und anderen chemischen Zusammensetzungen zählen auch Komfortschaummatratzen zu den Kaltschaummatratzen, die wiederum ihren Namen der Herstellungsvariante zu verdanken haben.

Klassiker im Bett – die Federkernmatratze

Die als robust und langlebig bekannte Federkernmatratze erfüllt nahezu jeden Anspruch in Bezug auf Härtegrad, Stützfunktion und Einsinktiefe und ist aufgrund der vielen verschiedenen Varianten für nahezu jede Schlafposition ideal. Unabhängig ob Bonell-Federkernmatratze, Taschenfederkernmatratze oder Tonnentaschenfederkernmatratze – alle Varianten bieten neben hervorragender Federung, optimale Atmungsaktivität und ausgezeichnete Stützkraft. Der Aufbau ist immer der gleiche: ein System miteinander verbundener Stahlfedern bildet den Federkern, welcher wiederum mit mehreren unterschiedlichen Lagen gepolstert ist. Um den Körper in seiner waagerechten Position zu unterstützen und an allen Auflageflächen ganz optimal zu stützen werden ausschließlich Druckfedern verbaut, die nach Belastung wieder in ihre ursprüngliche Form zurückkehren. Polsterung aus Schaumstoff und Filz als schützendes Trägermaterial schützen dabei die Bezüge, die in aller Regel aus einem Materialmix mit Baumwolle und Polyester oder Schurwolle und Rosshaar bestehen.

Komfortabel und hygienisch – die Latexmatratze

Anschmiegsame Matratzen mit Latex sind aufgrund ihres von Natur aus antibakteriellen Materials, sowie der optimalen Punktelastizität und Anpassung an den Körper nicht nur bei Allergikern sehr beliebt. Eingearbeitete Liegezonen unterstützen den Körper in der waagerechten Position insbesondere an Stellen wie Schulter, Wirbelsäule und Gesäß, sodass auch Bauch- und Seitenschläfer häufig über die Bequemlichkeit der Latexmatratzen berichten. Zudem ist Latex pflegeleicht

Innovation im Bett – die Viscomatratze

Ursprünglich wurde der sogenannte Viscoschaum für die Raumfort konzipiert, überzeugt aber aufgrund seines überragenden Formgedächtnisses auch im Schlaf-Test. In Viscomatratzen wird das auf Wärme und Druck reagierende Material als Platte mit einer zweiten aus Kaltschaum fixiert. Die Qualitätsstufe einer solchen Matratze ist dabei maßgeblich von der Feinporigkeit des Schaumes abhängig, welche sich gleichzeitig auf deren Gewicht auswirkt. Dabei wird empfohlen auf Modelle mit Schichtdicken von mindestens 4 Zentimetern, denn weniger als diese schneiden auch bei Stiftung Warentest nur befriedigend ab.

Große Wirkung bei den kleinsten – die Kindermatratze

Bedenkt man, dass Kleinkinder ein sehr hohes Schlafbedürfnis haben, wird die Wichtigkeit einer hochwertigen Matratze bewusst. Viele Matratzen schneiden im Test zwar gut ab, sind aber dennoch nicht für Kinder geeignet. Insbesondere Matratzen für Babys und Kleinkinder müssen besonderen Anforderungen standhalten, allerdings können nicht alle Modelle und Artikel diese erfüllen. Gute Kindermatratzen sind mittelweich und passen sich trotz geringem Körpergewicht optimal an die Wirbelsäule des Schläfers an. Eine gute Matratze zeichnet sich im Test zusätzlich durch eine feste Trittkante und einen zum Waschen abnehmbaren Bezug aus. ACHTUNG: nur eine neue Matratze garantiert absolute Hygiene, ungehinderte Luftzirkulation und eine orthopädisch korrekte Lage!

stark und punktgenau – die Zonenmatratze

Da das Gewicht im Körper unterschiedlich verteilt ist, bewirken angepasste Liegezonen optimale Anpassung und Komfort. Unterschiedliche Stützkraft, Elastizität und Dämpfung in den einzelnen Zonen sorgen dafür, dass die Wirbelsäule gerade liegt wobei Schulter und Beckenbereich zum Teil in der Matratze einsinken müssen. Durch die gegenseitig aufgebauten Zonen ist auch das Wenden der Matratze problemlos möglich.

Fazit von Matratzen Test – bitte Probeliegen

Im Test zeigt sich, dass hochwertige Matratzen ausschlaggebend für erholsamen Schlaf und hohen Komfort sind. Dabei hat Qualität aber auch ihren Preis und nicht immer ist der Testsieger bei Stiftung Warentest die beste Wahl für den Kauf. Viel eher sollte die Matratze in Punktelastizität, Material und Härtegrad individuell auf den Menschen abgestimmt sein. Federkernmatratzen, insbesondere jene mit Taschenfederkern, schneiden in unterschiedlichen Tests gut ab und befinden sich wahrscheinlich auch aufgrund ihrer Langlebigkeit in vielen Betten und Haushalten.
Wer ohnehin nur am Testsieger von Stiftung Warentest interessiert ist oder aufs Geld achtet und den einen oder anderen Euro sparen möchte, kann heutzutage auch gut online kaufen. Einige Hersteller bieten Probeschlafmodelle an, die in aller Ruhe zu Hause genau unter die Lupe genommen werden können.

Machen Sie selbst den Test – für eine gute Nacht und erholsamen Schlaf!